Faktor #1
Das Richtige Mindset

Digitale Transformation ist ist kein Projekt, sie verlangt die volle Aufmerksamkeit der Unternehmensführung. Gerade in Zeiten des steigenden Wettbewerbs und der Ungewissheit flüchten sich viele Unternehmenslenker in die altbekannten Aufgaben des Betriebsalltags und verstärken ihre Bemühungen, die Probleme von Morgen mit einer Effizienzsteigerung der Lösungen von Gestern, bewältigen zu wollen. Es fällt ihnen schwer, Zeit, Motivation und die nötige Kreativität zu entwickeln, um das altbekannte einmal zu hinterfragen und neue Wege zu suchen. Dabei wäre genau das die Lösung, welche nicht nur versucht, Verluste zu minimieren oder hinauszuzögern sondern eine neue Basis für langfristigen Erfolg bietet.

Ein Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Transformation, Offenheit gegenüber neuen Einflüssen sowie Ehrlichkeit gegenüber den eigenen Stärken und Schwächen, sind die Voraussetzungen für den Erfolg des digitalen Wandels eines Unternehmens.

Wenn diese Voraussetzungen in der Unternehmensführung geschaffen wurden, geht es darum, das gesamte Unternehmen einzubinden. Hier ist Leadership gefragt.

 

Faktor #2
Die passende Strategie

Bei der Suche nach der neuen strategischen Richtung des Unternehmens, geht es zunächst darum, das eigene Geschäftsmodell zu hinterfragen und auf potenziale hin zu untersuchen. Die zu beantwortende Kernfrage sollte sein: Wer ist unser Kunde und was will er und wie können wir ihm anbieten was er will?
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Glaubwürdigkeit und die Aufgabe, eine Strategie zu entwickeln, welche zum Unternehmen passt. Es geht darum den Spagat zwischen Innovation und Tradition zu meistern.
Buzzwords der Digitalisierung wie „Industrie4.0“, „smart factory“ oder auch das „Internet of Things“ sind in aller Munde und haben dem ein oder anderen wohl bereits die Lust auf das Thema versaut.
Für Unternehmen geht es darum, einen individuellen Weg zu finden und dieser benötigt einen Startpunkt, ein Anfang.
Ob dieser nun ein Redesign der Website oder eine Social Media-Strategie ist oder tatsächlich vernetzte Produktionsanlagen eingesetzt werden sollen, spielt keine Rolle.

 

Faktor #3
Den Kunden verstehen

Das Internet ist der größte Treiber von Transparenz, Kunden können sich über Auswahl, Preise und Meinungen Informieren und auf Basis einer großen Menge an Informationen ihre Kaufentscheidungen treffen. Ihre Ansprüche steigen:

• Verlangen Zugang und Kontakt auf allen Kanälen
• Wechseln schneller den Anbieter
• Verlangen personalisiertes Angebot und Service
• Sind vernetzter und besser informiert
• Möchten Mitgestalten

Auf diese steigenden Ansprüche müssen Unternehmen reagieren, ihr Geschäftsmodell und ihr Angebot nach den Bedürfnissen des Kunden ausrichten und in Zukunft weiterentwickeln. Der Kunde ist König, wahrscheinlich mehr als jemals zuvor.

 

 

Faktor#4
Die Passende Technologie

Viele Studien zeigen, Digitalisierungsprojekte werden als IT-Projekte abgestempelt, ein bisschen Cloud hier und ein bisschen Social-Media da. Die eingesetzte Technologie sollte jedoch nicht planlos implementiert werden. Unternhemen die nur aktuellen Trends hinterherrennen und diese halbherzig ihren Mitarbeitern „aufsetzten“, mögen zwar technologisch gesehen ein Vorreiter sein, passen beispielsweise neue Anwendungen jedoch nicht zu den Anforderungen der Mitarbeiter, so bleibt der Erfolg oft aus. Ich nenne diese Unternehmen mal High-Tec-Low-Outcome-Unternhemen. Sie innovieren an den Bedürfnissen ihrer Angestellten vorbei und die gewählte Technologie dient nicht mehr der Befähigung der Mitarbeiter sondern behindert diese nur.

Ziel ist es, eine zukunftsweisende Strategie zu entwickeln. Die Auswahl der eingesetzten Technologie, dient dem Zweck, diese Strategie zu Unterstützen und die Komplexität in den Unternehmensprozessen zu minimieren. Sie ist nicht der Ausgangspunkt.

 

Faktor#5
Starten!

Es gibt keinen Masterplan für die Digitale Transformation, jedes Unternehmen muss seinen eigenen digitalen Weg finden. Entscheidend ist ein schneller Start!

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Jonathan Habicht
Jonathan Habicht ist seit 2016 als Berater für die digitale Transformation tätig. Nach dreijähriger Erfahrung in verschiedenen Startup-Unternehmen möchte er nun traditionelle Unternehmen auf das digitale Zeitalter vorbereiten und ihnen bei diesem Schritt helfen. Jonathan schreibt über digitale Transformation und technologische Trends.