Das Leben folgt mit den Erlebnisse und Ergebnissen immer dem Zustand bzw. dem Gefühl. Ja, vielleicht braucht es ein wenig, um diesen Satz in der Tiefe wirklich verstehen zu können.

Denn ganz ehrlich: Wie häufig achten denn die meisten von uns wirklich auf den persönlichen Zustand? Wie oft fragen wir uns, in welchem Zustand und mit welchen Gefühlen und Emotionen bin ich derzeit unterwegs? Wie häufig fragen wir uns wirklich, mit wie viel Freude, Begeisterung, Liebe, Hingabe wir die täglichen Aufgaben, Anforderungen und Tätigkeiten tun? Wie häufig fragen wir uns, mit wie viel Selbstvertrauen, Stärke und positiver Energie wir auf unserem täglichen Weg unterwegs sind?

Ich glaube, die meisten Menschen stellen sich diese Fragen nie oder wenn überhaupt dann nur sehr selten.

Doch wenn Du diesen Satz auf Dich wirken lässt, wenn Du diesen ersten Satz in diesem Blogartikel nach und nach immer stärker verinnerlichen kannst, dann wirst Du feststellen, dass dieser Satz und diese These zu 100 % zutrifft.

Hierzu ein kurzes Beispiel: Stelle Dir einmal vor, auf einer Skala von 1 (sehr schlechter persönlicher Zustand) bis 10 (einen besseren Zustand könntest Du Dir gar nicht vorstellen) sollst Du Deinen Zustand (gefühlt) der letzten drei Tage einstufen. Nun nehmen wir einmal an, Du würdest Dich auf einer 5 einstufen. Durchschnitt. Was glaubst, was Du mit einem durchschnittlichen Zustand gestalten bzw. erreichen kannst? Was glaubst Du, wie Du mit einem durchschnittlichen Zustand unterwegs bist? Was glaubst Du, was Du mit einem durchschnittlichen Zustand erleben, wahrnehmen und kreieren wirst? Ich glaube Du kennst die Antwort: Es werden durchschnittliche Erlebnisse und Ergebnisse sein. Warum? Weil es nicht anders möglich ist! Auf einen durchschnittlichen Input folgen nunmal durchschnittliche Ergebnisse.

Und jetzt stelle Dir einmal vor, Du würdest Deinen Zustand der letzten drei Tage auf einer 8 einstufen. Welche Erlebnisse und Ergebnisse hätte das zur Folge? Könnte es sein, dass sich diese Erlebnisse und Ergebnisse von den Erlebnisse und Ergebnissen, die mit einem durchschnittlichen Zustand erreicht wurden, unterscheiden?

Ich bin überzeugt, es ist ein riesiger Unterschied ob wir mit einem gefühlten Zustand 5 oder mit einem gefühlten Zustand 8 durchs Leben gehen. Denn dies wirkt sich massiv auf unsere Erlebnisse, Ereignisse und Ergebnisse aus.

Seit fast 20 Jahren begleite ich nun Menschen in Ihrer persönlichen Entwicklung, ihrer Potenzialentfaltung und in ihrem persönlichen Wachstum. Und dabei ist mir aufgefallen, dass sowohl kurzfristige sehr gute Ergebnisse wie auch langfristig erzielte Erfolge immer direkt mit dem persönlichen Zustand in Zusammenhang stehen. Je besser, stärker und positiver der persönliche Zustand, umso besser die daraus resultierenden Ergebnisse bzw. die erzielten Erfolge.

Und genau deshalb war es mir immer sehr wichtig herauszufinden, was uns Menschen hilft, um möglichst langfristig und dauerhaft mit einem starken und energiereichen Zustand durchs Leben gehen zu können. Und ich habe Antworten auf diese Frage gefunden.

Zum einen habe ich über viele Jahre die Methode MOTIVATION entwickelt. Hinter dieser Methode stehen 10 wesentliche Punkte, die jedem von uns helfen, den persönlichen Zustand auf ein hohes tägliches Level zu bringen und diesen auch langfristig dort zu halten. Wenn Du dazu mehr wissen willst, dann klicke bitte einfach hier auf diesen Link: Die ausführliche Beschreibung der Methode MOTIVATION

Und hier noch ein paar Tipps, wie Du ein Zustandsbewusstsein für Dich aufbauen kannst:

  • Frage Dich mindestens einmal wöchentlich: Auf einer Skala von 1 bis 10 – welchen persönlichen Zustand hatte ich die letzten Tage? Wenn Du Dich zwischen einer 8 und 10 einstufst: wunderbar! Dann frage Dich: Was habe ich genau gemacht, damit ich einen so wunderbaren Zustand fühle? Wenn Du Dich unter einer 8 einstufst, dann frage Dich: Was brauche ich, damit ich meinen Zustand positiv verändern kann? Alleine schon durch diese regelmäßigen Fragen wirst Du ein anderes Bewusstsein zu Deinem persönlichen Zustand aufbauen.

 

  • Für einen sehr guten persönlichen Zustand sorgen vor allem positive Emotionen. Emotionen wir Glück, Freude, Begeisterung, Spaß, Dankbarkeit, Vertrauen….Frage Dich also: Wie viel Glück, Freude, Begeisterung, Spaß, Dankbarkeit und Vertrauen spüre ich gerade in meinem Leben? Wie kann ich dafür sorgen, dass ich (wieder) mehr Glück, Freude, Begeisterung, Spaß, Dankbarkeit und Vertrauen spüre? Du wirst auch hier wieder sofort merken, dass Dir durch dieses „bewusst machen“ dieser positiven Emotionen Ideen einfallen werden, wie Du in Deinem Leben bestimmte Situationen verstärken, verändern oder auch verbessern kannst, um wieder mehr in und mit diesen positiven Emotionen leben zu können.

 

  • Der dritte und letzte kurze Tipp. In einen durchschnittlichen oder unterdurchschnittlichen Zustand fallen wir häufig auch, weil wir Dinge tun, oder auch glauben tun zu müssen, die wir eigentlich nicht tun wollen. Kennst Du solche Situationen vielleicht auch bei Dir selbst? Wenn dies so ist, dann frage Dich radikal ehrlich: Was möchte ich in meinem Leben nicht mehr tun oder von was möchte ich nicht mehr umgeben sein? Lass auf diese Frage wirklich alle Antworten zu. Das ist wichtig. Wenn Du für Dich alles gesammelt hast, dann schaue Dir Deine Antworten ganz genau an. Spüre in jede Antwort hinein. Was löst diese Antwort in Dir aus? Was wäre, wenn diese Punkte nach und nach aus Deinem Leben verschwinden und sich verabschieden würden? Spürst Du schon, wie sich Dein Zustand dann positiv verändert? Suche Dir dann aus Deinen Antworten den für Dich derzeit leichtesten Punkt heraus und lass ihn aus Deinem Leben verschwinden. Gehe so Schritt für Schritt vor und frage Dich ggf. auch, wer Dich dabei unterstützen kann.

Mache Dir klar, dass Dein persönlicher Zustand das wichtigste ist, was Du in Deinem Leben hast. Denn Dein energetischer Zustand ist die Grundlage von allem in Deinem Leben. Je besser und stärker Dein persönlicher Zustand, desto positiver werden die Erlebnisse und Ergebnisse sein. Lege deshalb wert auf ein gutes Zustandsbewusstsein.

Denn denke immer daran: Das Leben folgt mit den Erlebnisse und Ergebnisse immer dem Zustand bzw. dem Gefühl

Entdecke in Dir, was möglich ist!
Dein Jürgen

Jürgen Zwickel
Jürgen Zwickel ist seit Oktober 2016 Gastautor bei Denkhandwerker.„Entdecke in Dir, was möglich ist“, so lautet das Motto des Vortragsredners, Autors und Impulsgebers Jürgen Zwickel.Der gelernte Bankkaufmann war jahrelang als Verantwortlicher sowohl im Ausbildungsbereich als auch in der Personalentwicklung einer großen Bank tätig, ehe er sich 2008 als Vortragsredner, Seminarleiter und Coach selbstständig machte.Aus seiner über 20-jährigen Erfahrung bei der Entwicklung von Menschen weiß er, dass in jedem von uns mehr steckt als das, was wir für gewöhnlich glauben. Dabei findet er es immer wieder spannend, wie es uns gelingt, diese Ressourcen zu erkennen und auch mehr Leichtigkeit in unser Handeln und Leben und im Umgang mit Veränderungen zu bringen.Er begleitet in seiner Tätigkeit Unternehmen, Organisationen, Menschen und speziell auch Sportler in ihrer (Leistungs)Entwicklung und Potenzialentfaltung und auf dem Weg zu ihrem persönlich besten Level.Er ist Gründer der Xing-Gruppe „Dein bestes Lebenslevel“ und betreibt den Podcast „Best-Level-Talk“, indem er und auch anerkannte Experten und außergewöhnliche Persönlichkeiten Inspiration, Motivation, Impulse und Tipps für das persönlich beste Lebenslevel weitergeben.Er ist zudem Autor dreier Bücher. Sein neuestes Buch hat den Titel: „Entdecke in Dir, was möglich ist - mehr Leichtigkeit, mehr Leistung, mehr Leben!“