Was ist der Unterschied zwischen Wissen und Intelligenz?

Hierzu haben wir einige Fragen; doch zunächst etwas Prosa:

Wunschzettel können nicht nur Eltern herausfordern: Manche Wünsche sind kaum zu erfüllen, weil sie zu teuer sind („ein Boot, aber ein richtig echtes“). Einige sind problematisch („zwei oder drei neue Schwesterchen“). Andere wiederum sind für einen Wunsch sehr vage („was zum Spielen“) oder schließen sich gegenseitig aus („eine Maus und eine Katze“). Und manche Wünsche kann selbst das Christkind nicht erfüllen („dass Oma für immer lebt“).

So – oder so ähnlich – verhält es sich zurzeit im großen Wunschkonzert der digitalen Transformation –  der Unternehmenslenker, Bereichsleiter und Strategen. Kurz: mit den Strategien, Planungen und Zielen in vielen Unternehmen. Alle reden von Transformation-Irgendwie, Business-Model-Irgendwas und Disruption-Irgendwann. Festzustellen ist: Viele wünschen sich Veränderungen nach dem Motto „Wasch mich, mach mich aber nicht nass“.

Gerade Deutschland ist die Trägheit der vergangenen Jahre einer rast- und oftmals ratlosen Hektik gewichen. Und jetzt kommen alle aus ihren Löchern; insbesondere die „Ich hab es ja immer gesagt“-Menschen. Also die, die es wirklich ja auch immer schon gesagt haben! Was? Auch? Immer?

Schnell wird klar, dass viele eine Meinung haben, aber wenige tatsächlich eine Ahnung. Sie projizieren das gelebte Heute auf Morgen. Dabei ist das gelebte Heute ein Gestern. Deshalb stellt sich die Frage:

 

What‘s next –

und was kommt danach?

 

Ich glaube nicht, dass Innovation immer der richtige Weg ist; manchmal muss Renovation vor Innovation stehen. Insbesondere weil sich häufig zeigt, dass das Denken in Innovationen oft von der Technik behindert wird. Auch deshalb beschäftigen wir uns stark damit, was Marken, Unternehmen und insbesondere Menschen in einer digitalen Welt wirklich anstreben sollten. Und wir helfen, dies umzusetzen.

Bei all dem realen und suggerierten Druck eine Veränderung herbeizuführen – so finden wir –, darf das Dringliche nicht das Wichtige überstrahlen. Klar ist, dass Sie jetzt wissen müssen, was Sie wollen – oder Sie müssen das nehmen, was übrig bleibt. Zu spät kommen, aber trotzdem alle plattmachen: Das gelingt nur wenigen.

Unsere Fragen:

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Leonie Beermann
Leonie Beermann arbeitet seit 2016 für das Beratungs- und Analystenhaus Avispador als Projektleiterin. Nebenbei macht Sie noch Ihren Bachelor of Arts in Wirtschaft und Management.